Die Shopsoftware-Odyssee – Teil1: Der Fertig-Shop

Momentan hinke ich ja bei verschiedenen Sachen ziemlich hinterher: Meine Nachlesen zur Linkparty z.B. Dann habe ich euch über einen Online-Shop berichtet, manchmal ist unser Shop nicht erreichbar, … Hier kommt nun der erste Teil der Auflösung :)

Wir haben seit Beginn unserer Shop-Karriere einen Shop bei Dawanda. Den wird es sicherlich auch noch eine Zeit lang geben. Aber manchmal treffen die Dawanda-Macher, ich meine die Plattformbetreiber, nicht die Shop-Inhaber, Entscheidungen,
- die man als kleiner Shop-Betreiber nicht beeinflussen kann,
- mit denen man irgendwie nicht einverstanden ist,
- bei denen man das Gefühl hat, man wird zu wenig darüber informiert.
Wahrscheinlich gibt es noch mehr Punkte, die mir aber gerade nicht einfallen.

Anfang des Jahres gab es mal wieder ein paar solche Entscheidungen bzgl. der Logenplätze. Ergebnis: Streik von ein paar wenigen Shop-Verkäufern (ca. 200, relativ wenig, wenn man das im Verhältnis zu allen sieht). AmEnde war es so wie immer: Dawanda hat seine AGBs angepaßt, die Shopverkäufer haben zugestimmt (ich eigentlich nur widerwillig). An sich blieb alles so wie bisher.

Wir wollten nicht immer zu allem “JA” und “AMEN” sagen und haben uns entschlossen, unseren eigenen Online-Shop zu gründen.

Was ich zuvor noch erwähnen sollte, ich programmiere zwar in meinem Hauptberuf, aber bisher eigentlich keine Internetanwendungen und erst recht keine Online-Shops. Bisher brauchte ich nie PHP, HTML nur in Ansätzen, CSS ist zwar kein Fremdwort, aber…

Als erster Entwurf – ein Fertig-Shop: Es gab eine Aktion bei Strato. Einen Basis-Shop für NULL Euronen im ersten Jahr zzgl. 4 Wochen Testphase. Ich dachte: TOLL!! Leider gilt eine Aktion nur bei Neuanmeldung einer Domäne mit Shop. Nach einiger Diskussion mit Walburga, stand der Name für die Domäne fest. www.unser-lädle.de sollte sie heißen. Wir fanden das knuffig. Das “ä” erwies sich später als nicht so günstig.

Also Shop-Paket bestellt und Domäne angemeldet. Und ab in die Testphase! Meine größte Herausforderung: Das Layout. Das hat mich Tage gekostet. Template auswählen, Template anpassen, zwischendurch immer Absprachen. Dann habe ich die ersten Produkte eingpflegt. Nochmal stundenlages Basteln, bis ich alles  halbwegs raus hatte: Kategorien anlegen, Produkt einpflegen, Artikelmerkmale eintragen, falls es Produkte gibt, die sich z.B. nur in der Farbe unterscheiden. Und irgendwann war die Testphase abgelaufen.

Danach habe ich gedacht: Hmmmh – ich probiere mal wie weit ich komme, aber es gibt ein paar Größen in einem solchen Basis-Shop, die ziemlich blöde sind: 10 Kategorien, 100 Artikel, mehr ist nicht drin. Leider hat sich rausgestellt: Es reicht nicht!

Das Einstellen der Produktbilder z.B. bei Pinterest hat sich auch als schwierig erwiesen. Hier spielte das “ä” eine Rolle. Domänen mit einem Umlaut im Namen werden über Domänen mit xn-… im Namen umgeleitet. Pinterest stellt dann fest: Zuviele Umleitungen! Hmmmh… Blöd!

Während meines Urlaubs habe ich dann mit den Herren von Strato telefoniert:
1. Ein Upgrade auf die nächst höhere Shop-Variante ist sofort kostenplichtig und schlägt gleich mit 17,90 EUR zu Buche.
2. Das “Ä” ist ungünstig. Umlaut im Domänen-Namen wird von den Providern zwar angeboten, weil die deutschen Kunden das verlangen, aber……..

Tagelang haben wir überlegt: Upgrade ja oder nein? Soll ich dem Basis-Shop ein Upgrade verpassen oder wollen wir unsere Haupt-Domäne “www.decodesign-peters.de” mit einem Shop ausrüsten? Soll das dann auch ein Strato-Fertig-Shop werden?

Unsere Lösung: Wir “satteln” auf unsere erste Domäne www.decodesign-peters.de einen Shop auf, d.h. ich richte eine Subdomain ein mit shop.decodesign-peters.de ein. Und darauf kommt jetzt eine andere Software. Doch davon berichte ich in einem anderen Artikel.

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